Schramm
Ge-mein-t
„Gebt uns eure Armen,
gebt uns eure Hungernden,
gebt uns die Masse der Bedrängten,
die sich danach sehnen,
wieder frei zu atmen.“
Bevor Ihr die Fundstelle googelt, das Gedicht steht auf dem Sockel der Freiheitsstatue. So begrüßte sie die Wirtschaftsflüchtlinge aus Europa. (Habe ich bei Georg Schramm, Lassen Sie es mich so sagen …, abgeschrieben.) Ja, reibt Euch nur die Augen! Das sind die Menschenrechte in action. Was tun dagegen die Hohlköpfe der Regierung und die Pappnasen im Parlament? Sie lassen die Hungernden von den Italienern und Griechen abfangen. Wer es dennoch nach Deutschland schafft, dem wird die Freizügigkeit (durch die Residenzpflicht) entzogen und die Aufnahme einer Arbeit, um sich und seine Familie ernähren zu können, verwehrt. Wann wird das Gedicht als Motto über einem deutschen Einwanderungsgesetz stehen?
„Willkommen,
Ihr Armen und Hungernden!“
In seinem Buch, der Muss-Lektüre für echte Kabarettisten und Satiriker, wäscht uns Georg Schramm tüchtig die Köpfe. Mit Schwefelsäure.
Gruß
Josef