Der Motor schnurrt leise vor sich hin. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Das Geräusch stört nicht. Nein, vielmehr rückt es in den Hintergrund und lullt dich ein, lässt dich träumen. ER scheint eingelullt zu sein. ER scheint zu träumen. „Was soll ich tun?“, fragt Er. Er der dort in seinem blauen Hemd sitzt. Ist es nicht traurig das Er nach etwas duftet das nicht einmal die fünf Euro Marke geknackt hat? Und so einer wollte wichtig sein? Er sitzt still da und starrt gedankenverloren vor sich hin, so als wäre ihm egal das er in einem wichtigen Auto mit wichtigen Personen sitzt. Personen die gewonnen haben. Personen die IHN besiegt haben!
Wie er dasitzt…Als ob er Es nicht getan hätte…. Aber Gedankenverloren ist er nicht. Die schnell vorbeirauschende Landschaft nimmt er war. Sehr bewusst sogar, denn er fürchtet SIE nie wieder zu sehen. Er hat nur noch Sie und das Schnurren des Motors. Oft hat er sich diesen Moment vorgestellt: heroisch, denkwürdig, wichtig. Doch er fühlt sich nicht wie ein Held. Der Nervenkitzel ES zu tun…verflogen. In einem so wichtigen Auto, mit so wichtigen Personen ist er unwichtig. Denn er hat verloren. Ja, er war wichtig, bis vor ein paar Stunden. Jetzt fühlt er weder Angst noch Stolz. Er fühlt nur die Müdigkeit verursacht durch das leise Schnurren des Motors. Es ist seltsam, die vorbeifahrenden Autos zu sehen. Wie Fremde Wesen kommen sie ihm vor. Die Menschen hinterm Steuer, die Menschen für die er ES getan hat. Wahrscheinlich kennen sie nicht einmal seinen Namen obwohl er vor nichteinmal einer Stunde im Radio des wichtigen Autos genannt worden war. Sie sind eingelullt. Vom Schnurren des Motors? In seinem Herzen regt sich etwas. Angst! Sie will sich ausbreiten, will ihn beherrschen. Doch dann: Gott sei Dank, das Schnurren des Motors, des…so wichtigen Autos…es lässt dich träumen. „Gar nichts. Du hast verloren.“, lautet die hämische Antwort eines der wichtigen Männer.
